Shell kämpft gegen Ölleck an Nordsee-Plattform
Quelle: www.welt.de
Der Mineralölkonzern Royal Dutch Shell kämpft nach einem Bericht der BBC gegen ein Ölleck an einer Förderplattform in der Nordsee. Wie der britische Sender am späten Freitagabend berichtete, arbeite Shell an der Abdichtung der undichten Stelle. Shell habe nicht mitgeteilt, wie viel Öl an der Plattform Gannet Alpha ausgetreten sei, hieß es.
Shell entsandte nach eigenen Angaben ein Schiff zur Bekämpfung von Ölverschmutzungen, wie die BBC weiter berichtete. Ein Flugzeug überwache die Lage. Die undichte Stelle befinde sich an einer Pipeline zwischen einem Bohrloch und der Plattform.
Ein Unternehmenssprecher sagte nach Medienangaben, das Leck sei merklich eingedämmt. Das unter Wasser liegende Bohrloch sei geschlossen worden. Die Plattform liegt etwa 180 Kilometer östlich der schottischen Stadt Aberdeen in der Nordsee.
Quelle: www.spiegel.de
London - Seit Tagen schon weiß Shell von der undichten Stelle in einer seiner Ölleitungen in der Nordsee, doch erst am Samstag wurde die Öffentlichkeit informiert. Der Energieriese erklärte, dass er am Mittwoch das Leck entdeckt habe nachdem an der Meeresoberfläche ein Ölteppich entdeckt worden sei. Demnach wurden eine Spezialschiff und ein Suchflugzeug an den Unglücksort nahe der Gannet Alpha Plattform 180 Kilometer östlich der schottischen Küstenstadt Aberdeen geschickt. Es sei nicht klar, wie viel Öl bereits ausgetreten ist. Ein ferngesteuertes U-Boot sei auf den Meeresgrund geschickt worden, um das Leck zu reparieren, teilte der britisch-niederländische Konzern mit. Demnach gelang es bereits, den Austritt des Öls deutlich einzudämmen. Nach Angaben von Shell, dem das Ölfeld gemeinsam mit dem Ölkonzern Esso gehört, wird nun der Druck von der Pipeline genommen. Ein Sprecher der britischen Behörde für Energie und Klimawandel sagte, der Vorfall werde untersucht. Nach Aussage von Shell gebe es nur eine begrenzte Menge Öl, die aus dem Leck austreten könne. Zur Größe der Öffnung machte der Konzern keine Angaben. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa soll das Bohrloch bereits geschlossen worden sein.








